W2-Prof. Emotionale u. soziale Entwicklung ...
Universität Leipzig
Leipzig, DE
vor 5 Tg.

An der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur zu besetzen :

W2-Professur Emotionale und soziale Entwicklung unter Berücksichtigung sonderpädagogischer Förderung und inklusiver Kontexte (mit Tenure Track auf W3)

Die Universität Leipzig gehört zu den renommierten, forschungsstarken Universitäten in Deutschland und bietet eine einzigartige Fächervielfalt von Geistes- und Sozialwissenschaften, Natur- und Lebenswissenschaften.

Die Erziehungswissenschaftliche Fakultät ist der einzige Studienstandort für das Lehramt Sonderpädagogik in Sachsen. Im Institut für Förderpädagogik steht die Ausgestaltung von Inklusion unter Berücksichtigung erschwerter Lebenslagen und durch individuelle Förderung bei schwierigen Bildungssituationen von Kindern und Jugendlichen im Zentrum von Lehre und Forschung.

Mit den fünf sonderpädagogischen Schwerpunkten Sprache, Lernen, geistige, körperlich-motorische und emotional-soziale Entwicklung bietet das Institut, in dem die Professur angesiedelt ist, ein breites Spektrum an Forschungsthemen und Lehrangeboten.

Die Professur vertritt das Lehr- und Forschungsgebiet der (Sonder-)Pädagogik im Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung in seiner gesamten Breite.

In der Lehre verantwortet die Professur die Ausgestaltung dieses sonderpädagogischen Schwerpunktes im Lehramt Sonderpädagogik und wirkt bei der Koordination und Gestaltung der Inhalte der Allgemeinen Sonderpädagogik und der gesellschaftstheoretischen Grundlagen von Inklusion mit.

Die Kandidatin / der Kandidat (w / m / d) soll ein innovatives Forschungsprofil im Denominationsfeld weiter entfalten. Erwartet werden zudem eine proaktive Nachwuchsförderung, das Einwerben von Drittmitteln, Beiträge zur Internationalisierungsstrategie der Universität sowie zur Entwicklung einer inklusiven Hochschule.

Die Universität Leipzig wendet sich mit dieser Ausschreibung insbesondere an hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (w / m / d), die im Anschluss an ein abgeschlossenes erziehungs- / bildungswissenschaftliches Hochschulstudium sowie eine überdurchschnittliche Promotion und Habilitation, eine Juniorprofessur oder vergleichbare Leistungen eine besondere Befähigung zu Forschung und Lehre besitzen und durch die Qualität ihrer Publikationen, ihr innovatives Forschungsprofil sowie ihre Erfahrungen bei Drittmitteleinwerbungen und im Projektmanagement ein außerordentliches Potenzial für eine weitere Karriere in der Wissenschaft nachweisen.

Aufgrund der Verortung der Professur in der Lehrer*innenbildung ist zudem ein Nachweis über eine mindestens dreijährige Lehrpraxis an einer Schule oder vergleichbare pädagogische Praxistätigkeit zu erbringen.

Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber sollte in mindestens zwei der nachfolgenden Forschungsgebiete ausgewiesen sein :

Sonder-)Pädagogische Förderung, Diagnostik und Therapie bei erschwerten, sozialen Lebenslagen

  • Unterrichts- und Schulentwicklung im Kontext von Inklusion unter Berücksichtigung der emotionalen und sozialen Entwicklung
  • Gesellschafts- und erziehungstheoretische Aspekte der emotionalen-sozialen Entwicklung
  • Beratung und Supervision im Kontext von Schule
  • Die Professur ist auf sechs Jahre befristet. Spätestens im fünften Jahr nach Dienstantritt erfolgt eine Tenure-Evaluation gemäß der Ordnung über Ausgestaltung, Verlauf und Evaluation von Tenure-Track-Professuren an der Universität Leipzig (Tenure-Track-Ordnung - TTO).

    Grundlage des Evaluationsverfahrens bildet eine zu Dienstantritt einvernehmlich geschlossene Evaluationsvereinbarung, in der die Entwicklungsziele und Erwartungen an die individuellen Leistungen des / der Professor / -in in den Kategorien Forschung, Lehre, Wissenstransfer sowie akademisches und außeruniversitäres Engagement verbindlich festgeschrieben sind.

    Nach erfolgreicher Tenure-Evaluation erfolgt die Berufung auf eine unbefristete W3-Professur gemäß 59 Abs. 3 Satz 1 Ziff.

    1 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) ohne erneute Stellenausschreibung.

    Rechte und Pflichten des / der Stelleninhabers / -in ergeben sich aus dem SächsHSFG und der Sächsischen Dienstaufgabenverordnung (DAVOHS).

    Die Bewerber / innen müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß 58 SächsHSFG erfüllen.

    Die Universität Leipzig legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

    Schwerbehinderte werden zur Bewerbung aufgefordert und bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

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