Projekt-/Masterarbeit zum Thema „Einfluss der magnetischen Eigenschaften von Eisenoxidnanopartikel auf das Heizverhalten in hochfrequenten Magnetfeldern“
Fraunhofer-Verbund Produktion
Würzburg
vor 5 Tg.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit 72 Instituten eine der führenden Organisationen für angewandte Forschung in Europa. Im Fraunhofer ISC werden Werkstofflösungen für unterschiedlichste Anwendungen auf Basis einer einzigartigen Kombination aus Material-, Verarbeitungs-, Anwendungs- und Analytik-Know-how erarbeitet.

Mit Blick auf den effizienten Einsatz von Ressourcen und Energie setzt das Institut für seine Entwicklungen auf den Einsatz nachwachsender und umweltfreundlicher Rohstoffe, die Substitution kritischer Werkstoffe sowie auf intelligente und nachhaltige Verfahren.

Die Fachgruppe der Partikeltechnologie am Fraunhofer ISC entwickelt durch nasschemische Synthesen maßgeschneiderte Kleinstpartikel.

Im Focus stehen die Verarbeitung, das Upscaling und die Formulierung der Zusammensetzung entsprechender Partikelsysteme.

Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt auf magnetischen Eisenoxid und Silica-Partikeln. Weitere Schwerpunkte liegen auf Titan-, Zirkon-, Zink-Oxiden sowie auf Hohlkörper- und Schicht-Partikeln.

Aus diesen Primärpartikeln können Suprapartikel aufgebaut werden, die mehrere Funktionen oder Eigenschaften in sich vereinen, wie etwa Magnetismus, elektrische oder thermische Leitfähigkeit, Lumineszenz, katalytische Aktivität oder Flammschutz.

Durch die Ausrüstung mit Partikeln können nicht nur Materialeigenschaften verbessert, sondern auch ganz neue Anwendungen erschlossen werden.

Inhalt der Arbeit :

Im Rahmen eines EU-Projekts wird der Einfluss der magnetischen Eigenschaften von Eisenoxidnanopartikel auf das Heizverhalten in hochfrequenten Magnetfeldern untersucht.

In Zusammenarbeit mit einem weiteren Fraunhofer Institut und einem Industriepartner sollen über den Zeitraum der Arbeit verschiedene Eisenoxidnanopartikel syntetisiert und ihr Heizverhalten optimiert werden.

Die Anwendung der Partikel soll modellhaft für den Einsatz im Bonding / Debonding von Klebern, im beschleunigten vernetzen von Silikonen und für den Einsatz in Gewebemodellen / Zellkulturen getestet werden.

Die Arbeitet beinhaltet ein breites Spektrum an Methoden, von der Nanopartikelsynthese über die Nano / Mikrostrukturierung bis hin zu der materialwissenschaftlichen Charakterisierung.

Was Sie mitbringen

Das Projekt ist für Studierende der Fächer Nanostrukturtechnik, Funktionswerkstoffe und Chemie (bevorzugt mit Schwerpunkt im Bereich Materialwissenschaften oder physikalischer Chemie) geeignet, oder für Studierende in vergleichbaren Studiengängen.

Wir suchen begeisterte und engagierte Studenten, die ein hohes Interesse an anwendungsorientierter Forschung im europäischen Umfeld haben.

Was Sie erwarten können

  • ein freundliches, kreatives und angenehmes Arbeitsklima in einem interdisziplinären und jungen Team
  • ein innovatives Forschungsumfeld
  • Gestaltungsfreiraum in der Forschung mit hervorragender Betreuung
  • Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Bitte senden Sie uns Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen vorzugsweise online über den unten stehenden Link.

    Bei konkreten Fragen zur Stelle können Sie sich auch direkt an folgenden Ansprechpartner wenden :

    Benedikt Schug

    Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

    97082 Würzburg

    E-Mail : benedikt.schug isc.fraunhofer.de

    Tel : 0931 4100 - 435

    Kennziffer : ISC-2019-12 Bewerbungsfrist : 1.9.2019

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